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Verschollene Städte

Aus unterschiedlichen Gründen verschwinden Städte oder ganze Länder über Jahrtausende von der Landkarte. Einige verschollene Städte, die ich hier meine, werden in Mythen und Legenden erwähnt. Unvergessene, sagenumwobene Städte deren Existenz unklar ist.  


Vier von diesen Städten habe ich hier für dich aufgelistet: 



Stadt Z: 


Indigene Hochkultur Inka

Auf einer Expedition im Jahr 1925 verschwand der Forscher Percy Fawcett und sein Sohn, der ihm auf seiner Expedition half, auf Nimmerwiedersehen. Er war auf der Suche nach einer Stadt, die er selbst Stadt Z taufte.  


Die Stadt, die er zu finden versuchte, soll sich im brasilianischen Dschungel Südamerikas befinden und damals zur indigenen Hochkultur gehört haben, mit einem ausgebauten Straßennetz und prächtigen Bauwerken.  

Percy war überzeugt das er sie finden würde und dass sie eine Verbindung zum sogenannten Eldorado habe. Also zu einem paradiesähnlichen Land mit einer Goldader die zu schwerem Reichtum führe. 


Der dänische forscher Arne Falk-Rønne vermutete das Fawcett und sein Sohn von Einheimischen ermordet worden seien. 

Der Brasilianer Orlando Villas Bôas hatte dies von Einheimischen zugetragen bekommen. 


Fawcetts Gruppe soll eine Panne gehabt haben als sie mit einem Boot einen Fluss überquerten und sie sollen dabei den größten Teil der Geschenke verloren haben, die für die Einheimischen gedacht waren. Die Einheimischen sahen das wohl als Verletzung ihrer Ehre und töteten alle aus der Gruppe.  

Das war nicht unüblich zu damaligen Zeiten, eine ganz normale Sache also.  

Unheimlich daran ist jedoch das 100 Menschen aus insgesamt 13 Expeditionen ihr Leben verloren, nur um herauszufinden, was mit Fawcett tatsächlich passiert ist. 


Es wird gemunkelt, das Fawcett von einer indigenen Gruppe zum Häuptling ernannt wurde und im brasilianischen Dschungel eine neue Familie geründet und Kinder gezeugt habe. Die Vermutungen beruhen darauf das in der Gegend blauäugige einheimische entdeckt wurden und diese Augenfarbe in dieser Region normalerweise nicht üblich ist. 


Es wurden ein paar Überreste gefunden, die leider nur darauf hinwiesen, dass in dieser Region Menschen ihr Leben lassen mussten, aber die Überreste von Fawcett wurden bis heute nicht gefunden. Es wird also weiterhin ein Rätsel bleiben was mit ihm passiert ist.  


Was glaubst du was mit ihm passiert ist? 

 

 

 

Verschollene Städte im El Dorado: 


Forscher El Dorado
Forscher auf der Suche nach El Dorado

Tief im Dschungel von Südamerika soll es einen Ort geben der zu großem Reichtum führt. Der Legende nach zieht sich eine Goldader durch das Gebiet bis zum “Goldenen Herrscher und seiner Stadt”. Die Stadt befand sich, so sagt man, in der Nähe der heutigen Bogotá an einem Bergsee. 


Der englische Seefahrer Sir Walter Raleigh berichtete 1596 das sich das “Goldreich” von “Eldorado” irgendwo im Amazonasgebiet in der Näher von Peru befinden soll. Raleigh stützte sich an die Aufzeichnungen von Antonio de Berrio der ein Expedition ins Besagte Gebiet um 1584 unternommen hatte. 


Die Eroberer, die über viele Jahre nach der “Goldstadt” suchten, plünderten, rauben, und folterten die Einheimischen. Einige Völker wurden bis zum Rand der Ausrottung getrieben. Aber den eigentlichen Schatz haben sie dabei nicht gefunden. 


Zahlreiche sinnlose Expeditionen führten dazu das der Standort von El Dorado öfter mal verschoben wurde. Erst der See Guatavita, dann wurde es in Städten vermutet und später wurde ein ganzes Land danach benannt. 

Der Brauch in dieser Stadt war, so sagt die Legende, dass jeder neue Herrscher ein Goldopfer für den Sonnengott in den See Guatavita darbringen musste. 

Der neue Herrscher wurde mit einer Paste von Goldstaub bedeckt und begab sich auf ein Floß mit vielen kostbaren Opfergaben. 

In der Mitte des Sees warfen die Gefährten die Opfergaben in den See. Der neue Herrscher sprang hinterher und der Goldstaub sank mit den Smaragden und dem Gold auf den Grund des Sees.  


Einige mutige tauchten auf den Grund des Sees von Guatavita um den Schatz zu bergen, aber es gibt wenig Hinweise darauf das dieser Schatz wirklich existiert.  


Würdest du auch danach suchen?


 

IRAM: 


Wüstenstadt
Wüstenstadt

Iram ist eine weitere der verschollenen Städte, die im Koran und in orientalischen Überlieferungen erwähnt wird.  


Man nennt sie auch “Atlantis des Sandes”, “Die Säulenstadt” und “Die Messingstadt”. Im persischen wird Irem als Paradiesgarten bezeichnet.  

Und im Koran steht geschrieben das die Stadt aufgrund des sündigen Lebenswandels zerstört wurde. Eine weitere Erklärung für das Verschwinden der Stadt ist das es eine Naturkatastrophe gab, die die Stadt vollständig unter der Erde begrub. 


Die Lage der Stadt ist bis heute ungeklärt. Einige behaupten sie liege am roten Meer, andere behaupten sie liege in Asien. Die Einwohner von damals sollen in Pfahlbauten gelebt und Weihrauch und Myhrre produziert haben. 


 

Auch im Videospiel Uncharted spielt Iram eine bedeutende Rolle: 


Der Legende nach warf König Salomon, der Herr über die Dschinn, die Dämonen des rauhlosen Feuers mit ihrem Messinggefäß in die Tiefen von Iram was zur Folge hatte das das Wasser der Stadt damit verseucht wurde. Großes Unheil brach über die Stadt herein, da jeder der von diesem Wasser trank, verrückt wurde und halluzinierte. Die Bürger der Stadt zerstörten nach und nach die Stadt im Wahn bin kein Stein auf dem anderen blieb. 


Was glaubst du wie sie verschwand?



Shambhala 


Shangri-La
Shangri-La

Die Legende von Shambhala beschreibt eine Stadt, die man nur erreichen kann, so sagt man, wenn man spirituelle Erleuchtung erfahren hat. Es heißt das dieser Ort von paradiesischer Natur ist.  


Im Mahabharata, einem indischen Epos, wird prophezeit, dass Shambhala der Ort sein wird, in dem Vishnus letzte Inkarnation, Kalki gebohren wird.  

Er wird auch “Ort des Glücks” und “ Ort des Friedens” genannt. Der physische Ort von Shambhala auch Shangri-La genannt wird an unterschiedlichen Orten vermutet. In Zentralasien, Tibet und im Himalaya zum Beispiel. Für mache ist Shambhala jedoch kein physischer Ort, sondern ein Ort des inneren Bewusstseins. 


An diesem Ort werden die Lehren Buddhas praktiziert, um spirituelle Erleuchtung zu erlangen. Ein Ort der Weisheit und des Friedens.  

Sehr viele Menschen begaben sich schon auf die Reise, um diesen Heiligen Ort zu entdecken. Sie durchstreifen die Länder, entdeckten neue Bräuche und Sitten der Einheimischen, ließen sich von ihnen inspirieren, entdeckten die Bedeutung von Shambhala für ihre eigene spirituelle Entwicklung. Sie haben den physischen Ort aber nie erreicht, sondern nur einen metaphysischen, spirituellen Ort der Erleuchtung und Inspiration.


Ein Ort des inneren Friedens.  


Wie stellst du dir das Shangri-La vor?



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Liebe geht raus ♥️deine Marlene 💋

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